Tüftelwettbewerb Physik 2022

„Bau einer Papierbrücke“:

Über 20 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 bis 10 nahmen die Herausforderung an, eine Papierbrücke zu konstruieren, welche nicht nur mindestens 1 kg Belastung, sondern zudem noch den kritischen Augen der Physiker*innen und Künstler*innen standhält. Außerdem durften nur maximal 20 DIN-A4-Blätter sowie einfacher Bindfaden und Flüssigklebstoff verwendet werden.

Bevor der Leistungskurs Physik die Bauwerke dann auf Herz und Nieren prüfte, wurden durch Lehrkräfte der Physik und Kunst erste Punkte auf das Design, die generelle Konstruktion sowie das Eigengewicht der Brücken verteilt.

Unsere Siegerinnen und Sieger

1. Platz: Philipp Haenschke und Duc Viet Pham Xuan (Klasse 7.1)

2. Platz: Jannes Weiß und Paul Herrschelmann (Klasse 9.3)

3. Platz: Victoria Kluge und Haakon Baumberger (Klasse 6.1)

Eleni Quandt und Ha Chau Tran  (Klasse 9.4)  

Die Siegerbrücken sind in der 1. Etage zwischen den Räumen 108 und 109 ausgestellt.

Allen Teilnehmenden des Wettbewerbs, dem Leistungskurs Physik, den involvierten Lehrkräften sowie den zuschauenden Schülerinnen und Schülern ein herzliches Dankeschön!!!

Auch im Schuljahr 2022/2023 wird es wieder einen Tüftelwettbewerb gegen. Wir freuen uns schon jetzt auf eure Teilnahme!

Zwei Schiller sind besser als einer

„Zwei Schiller sind besser als einer“. Unter diesem Motto fand am 5. und 6. Juli 2022 ein erster Besuch einer Delegation der Schillerschule aus Frankfurt a. M. bei uns im „Schiller“ statt. Angeführt von ihrer Schulleiterin Frau Wolff zeigten sich die 4 Frankfurter Lehrer:innen durchaus beeindruckt von unserer schulprogrammatischen Arbeit („Anders. Denkend. Humanistisch“) aber auch von unserem Anspruch einer qualifizierten sowie universellen Bildung und Erziehung am Gymnasium. Erfahrungen wurden ehrlich und offen ausgetauscht, ebenso Geschenke mit „ortsspezifischem“ Flair und Charakter.

Im Vorderung standen jedoch der kooperative Blick und die Perspektive einer gegenseitig bereichernden Zusammenarbeit. Einigkeit herrschte darüber, Schiller aus dem musealen Dunst und vom Denkmalssockel zu holen, ihn ins Hier und Heute zu stellen. Dies ist in Zeiten gewaltiger Herausforderungen für Schüler:innen und Lehrer:innen im 21. Jahrhundert eine lohnenswerte Aufgabe, die durch eine schulisch übergreifende Kooperation verstärkt werden kann und muss.

Unser Kennenlernen verlief daher auch in einer ausgesprochen konstruktiven und herzlichen Atmosphäre. Die Schulen von deren Insassen, Schülern der 9. und 10. Klassen, gegenseitig vorstellen zu lassen, gemeinsame Projektformen mit „Schiller-Sicht“ bspw. zu den Themen „Freiheit“ und „Freiheitsfähigkeit der Menschen“ zu finden; all dies soll perspektivisch unsere Zusammenarbeit bestimmen. Im September 2022 sind wir zum Gegenbesuch in Frankfurt eingeladen. Überflüssig zu erwähnen, dass dies bereits jetzt Vorfreude auslöst. Wie gesagt: „Zwei Schiller …“

Jens-Uwe Jopp

Herr Schleicher – Unser neuer Schulleiter

Liebe Schulgemeinschaft,

am 1. Februar hat meine Zeit als Schulleiter der Friedrich-Schiller-Schule begonnen.

Ich wurde sehr freundlich aufgenommen und bin dabei, mich intensiv in mein neues Aufgabenfeld einzuarbeiten. Dabei bin ich mir bewusst, dass ich die Schulleitung in einer Zeit voller gesellschaftlicher Herausforderungen übernommen habe, die sich natürlich auch in unserer schulischen Arbeit niederschlagen werden. Es ist davon auszugehen, dass wir am Anfang zahlreicher Entwicklungen stehen, die ausgelöst oder forciert durch die Pandemie, aber auch durch klimatische und politische Veränderungen, dazu führen werden, dass sich Schule weiterentwickeln muss. Solche Prozesse kann eine Schule nur unter Mithilfe aller an der Schule Beteiligten bewältigen.   

Schule ist für mich nicht nur Arbeits-, sondern auch Lebensort. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer verbringen eine Menge Zeit hier; auch Eltern investieren viel Zeit und viel Energie in die Schule. Dem sollte Schule Rechnung tragen und Platz sowohl für die individuelle Leistungsentwicklung als auch für ein soziales Miteinander schaffen, das besonders in Zeiten des Distanzunterrichts weltweit vermisst wurde.

Ich möchte als Schulleiter der Friedrich-Schiller-Schule nicht nur verwalten, sondern besonders auch angesichts der angedeuteten Herausforderungen gestalten – dies jedoch immer in enger Abstimmung mit der Schulgemeinschaft. Es ist mir wichtig, dass sich alle mitgenommen fühlen. Mein Ziel wird es sein, stets ein offenes Ohr zu haben und für transparente Prozesse zu sorgen sowie diejenigen, die nicht täglich in unsere schulischen Prozesse eingebunden sind, regelmäßig über unser Schulleben auf dem Laufenden zu halten.

Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Ihnen allen.

Knut Schleicher  

(P.S. Damit Sie mich ein wenig besser kennenlernen können (auch ohne Maske), hier ein paar „wortlose Antworten“…)


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