Unser Schulbanner

Anders – Denkend – repräsentativ

Wir bedanken uns vielmals bei der Werbeagentur „Gangart Werbung GmbH“ für die kostenlose Herstellung und Installation unseres Schiller-Banners über dem Eingangsportal.

„Schone fremde Freiheit. Zeige selbst Freiheit.“ Dies ist Schillers Antwort auf den revolutionären Terror und die Hinrichtung des Königs während der französischen Revolution 1793, die er in seinen „Kallias-Briefen“ im gleichen Jahr formuliert.
Schiller als Kant-Schüler stellt mit dieser Aussage eine Art „Kategorischen Imperativ“ zivilisierten Verhaltens auf. Achte die Freiheit des Anderen, eines fremden Menschen. Zuerst. Vergiss aber deine eigenen Ansprüche, Wünsche, Ziele nicht. Schiller wählt dazu als illustrierendes Beispiel eine Tanzfläche. Man bewegt sich mit seinem Partner, stößt niemanden an, und verfolgt gleichzeitig seinen eigenen Weg. Man „schont“ die Freiheit, die Persönlichkeit der/des Anderen und bewegt sich dennoch frei und selbstbestimmt in der Welt. Zeigt, behauptet eigene Freiheit. Eigene Persönlichkeit. Eine zeitlose und hochaktuelle Forderung des Humanisten Schiller, die sich alle Menschen zu Eigen machen sollten, um eine friedliche und konstruktive Lebens- und Streitkultur zu entwickeln.

Schüler helfen Schülern

Der Lehrer beginnt schon mit dem neuen Thema, obwohl man das letzte nicht mal verstanden hat. Der Satz des Pythagoras bleibt ein Rätsel. Eine Redoxgleichung konnte man noch nie fehlerfrei aufstellen. Oder die lateinische Grammatik ist sowieso ein Buch mit sieben Sigeln.
Dass schon viele Schülerinnen das vor einem selbst geschafft haben oder es den Klassenkameradinnen kinderleicht fällt, hilft einem da nur wenig…
Oder doch?
Wie wäre es denn, wenn die leistungsschwächeren Schüler einfach von den leistungsstarken profitieren?!


Das Projekt

  • Das Projekt wird von kompetenten älteren Schüler*innen (Tutor*innen) durchgeführt und soll helfen, vorübergehende Defizite in ausgewählten Fächern zu beseitigen.
  • Die Tutoren unterrichten einmal wöchentlich 45 Minuten.
  • Die Kosten betragen 7€ pro Stunde.
  • Der Unterricht findet nach individueller Vereinbarung 1x pro Woche in unserer Schule statt.

Die Vorteile der Schüler*innen

  • Hohe Lerneffektivität durch die Arbeit im Zweier-Team.
  • Direktes Eingehen auf die Fragen und Bedürfnisse des Schülers.
  • Grundlegende Defizite und Wissenslücken der Schüler*innen werden nachhaltig aufgearbeitet und der aktuelle Unterrichtsstoff wird gründlich wiederholt.
  • Lernen in gewohnter Umgebung.
  • Vergleichsweise geringe Kosten.
  • Enger Bezug zum Fachunterricht der Schule.
  • Fester, verbindlicher Rahmen; jedoch keine Mindestvertragslaufzeiten.

Die Vorteile der Tutor*innen:

  • Ihr helft jüngeren Mitschülern, schulisch erfolgreicher zu sein.
  • Ihr könnt eure pädagogischen Fähigkeiten erproben.
  • Ihr übernehmt Verantwortung gegenüber den jüngeren Schülern und lernt gleichzeitig euer Wissen kompetent und erfolgreich weiter zu vermitteln.
  • Die Zusammenarbeit von Tutorinnen und Tutoren mit Schülerinnen und Schülern aus niedrigeren Jahrgangsstufen kann sich positiv auf das Sozialverhalten auswirken sowie den Gemeinschaftsgeist stärken.
  • Ihr erhaltet ein Zertifikat.
  • Ihr verdient ein zusätzliches Taschengeld.

Du bist interessiert?

Den Anmeldebogen erhälst du bei deinem Klassenlehrer oder Tutor.

Kunstgalerie

Ausstellungsbeteiligung: Jüdische Küche

Aleatorische Techniken

Architektur

Baumverfremdung

Phantasietiere

Farbstudien zu floralen Formen

Farbstudien zu Landschaften

Reizüberflutung

Bildzitat „Der Schrei“ (Edvard Munch)

Weitere Werke

Baumpflanzung

Am Tag der offenen Tür letztes Jahr sammelten wir, der Grund- und Leistungskurs Biologie von Frau Dietrich (2020, 12.Klasse), bei einem Kuchenbasar Spenden für die Aktion „Eine Baumstarke Stadt“. Dieses Jahr durften wir schließlich den Baum besuchen und eine goldene Platte vor dem Spitz-Ahorn „Allershausen“ befestigen. Er befindet sich in der Daumierstraße Ecke Michael-Kazmierczack-Straße. Herr Fried, der Leiter der Aktion, begleitete uns am Dienstag dabei. Er berichtete, dass unser Baum bereits 10 Jahre alt ist und circa 1000 Liter Wasser pro Jahr benötigt. Diese Art des Spitzahorn ist gut an das Stadtklima angepasst. Er wächst in die Höhe und ist nicht wie ein klassischer Ahorn, wärmebeständig. Um die Stadt noch grüner zu gestalten, wurde festgelegt das jedes Jahr mindestens 1000 Bäume zusätzlich gepflanzt werden müssen, sodass Straßen wie die Daumierstraße für ein besseres Klima beitragen. Bei einer Spende von 250€ hat man die Möglichkeit ein Zitat dem Baum zu widmen. Wir wählten „Ein Baum ist eine unerschöpfliche Quelle wunderbarer Ereignisse“. Über die Webseite Für eine baumstarke Stadt der Stadt Leipzig haben Sie ebenfalls die Möglichkeit Baumpate zu werden und diese Stadt zu unterstützen Grüner zu werden.

Schillerhaus

Komödie in einem Akt mit Schülern der Friedrich-Schiller-Schule

Lassen Sie sich nach diesem kurzem Ausflug in den Sommer 1785 auf eine historische Reise durch das Schillerhaus mitnehmen, bei der Ihnen unter anderem Schiller in Person seine Stube zeigen wird und die Schauspielerin Sophie Albrecht prominente Persönlichkeiten aus dem Freundeskreis des Dichters vorstellt. Diese einzigartige Erkundungstour durch das älteste Bauernhaus von Gohlis verspricht äußerst amüsant zu werden und eignet sich dabei garantiert für Familien mit Kindern.

Führungen im Schillerhaus

mit Schülern der Friedrich-Schiller-Schule.
Veranstalter: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Zauberbuch

Gymnasiasten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums zu Leipzig illustrieren ein Zauberbuch.

Titel:MAGICO’s ZAUBERTASCHE
Eine Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene
Von:Ditmar-Eckehard Mickeleit
Umfang:ca. 320 Seiten
Format:12 x 19 cm
Verlag:Engelsdorfer Verlag
Preis:etwa 30 Euro

Nach Erscheinen des Buches erhält jeder der beteiligten Schüler ein kostenloses Exemplar mit einer Widmung des Autors.

Zum Autor:
Ditmar-Eckehard Mickeleit (Jahrgang 1940) schrieb bereits in der DDR Zauberbücher, satirische Geschichten und Gedichte, Texte für das Kabarett und für das Theater, sowie Reisegeschichten. Als Schauspieler, Dramaturg und Regisseur arbeitete er an Theatern und beim Fernsehen der DDR.
Magier und mit einer „Orientalischen Fakirshow“ war er international in Bars und auf Varietébühnen gefragt.
Stark hörgeschädigt, wirkte er die letzten zehn Jahre bis zur Wende als Leiter für Kultur/Erholung/agra-Park bei der Landwirtschaftsausstellung. Nach der Wende gründete er ein „Antiquariat, Markt- und Versand-Buchhandel“ mit Ladengeschäft in Leipzig-Gohlis.
Seit 2000 trat er in den Ruhestand, den er aber nicht annehmen will.

  • Reisesplitter – Die Erlebnisse eines Reiseleiters
  • Kinder (das waren) Zeiten – Kindheitserlebnisse aus Kriegs- und Nachkriegszeiten
  • Abenteuer Auto-Dachzelt – Die Geschichte der legendären Übernachtung in einem Zelt auf dem Autodach
  • Gedankensprünge – Absurde und komische Geschichten
  • GEORG Traum und Lust – Ein erotisches Männer-Akt-Buch
  • Damals sah alles anders aus… – Jugend und Leben in der DDR

Truly Enjoyable Stories

Man kann getrost sagen, dass die Vorbereitungen für unsere Kurzgeschichtensammlung schon in der ersten Unterrichtsstunde des Kurses „Englische und Amerikanische Literatur“ begannen. Voll Eifer lasen wir nicht nur Kurzgeschichten von amerikanischen Jugendlichen unseren Alters, sondern behandelten auch Werke der klassischen Autoren – vom berühmt-berüchtigten William Shakespeare, über den wunderbar ironischen Roald Dahl bis hin zu Nobelpreisgewinner Ernest Hemingway nahmen wir die gewaltige Bandbreite an literarischen Eindrücke auf, um letztendlich Anregungen für das eigene Kunstwerk zu sammeln.

Kaum hatten alle Kursteilnehmer eine Kurzgeschichte in englischer Sprache verfasst, wurden diese im Rahmen des Unterrichts ausgetauscht. Es wurde hier verbessert, da gelobt, dort gemeckert (wohlgemerkt – unter Schülern!) und schließlich hielten wir es in den Händen – die gebundene Ausgabe der Kurzgeschichtensammlung „A Couple of Truly Enjoyable Stories“.

Trotz schöpferischem Diskurs unter Leitung von Frau Alvermann über inhaltliche Aspekte, Layout, Titel und Verkaufspreis können wir wohl alle mit unseren Ergebnissen zufrieden sein. Immerhin kann nicht jeder behaupten, an einem Buch mitgearbeitet zu haben, dessen Erstausgabe auch noch restlos ausverkauft war, oder?

Eine Nachauflage kann bei Interesse erstellt werden. Bestellwünsche sind an Frau Alvermann unter alvermann(at)fschillerg.de zu richten.

Sozial (er)leben

Das Projekt Sozial (er)leben findet seit 2010 jährlich statt. Die Resonanz unter der Schülerschaft ist überwiegend positiv. Die Einrichtungen sind von der Tätigkeit unserer Schüler sehr angetan. Unsere Schüler sind sehr hilfsbereit und interessiert. Es herrscht ein respektvoller Umgang zu hilfsbedürftigen Personen als auch zum jeweiligen Angestellten der Einrichtung. Die Schüler arbeiten sehr selbstständig und erledigen die gestellten Aufgaben sehr gut.

Ansprechpartner:

  • Frau Dietrich
  • Klassenlehrer / Klassenlehrerin

Formulare:

Wahl des Praktikumplatzes:

Die Wahl des Praktikumspaltzes erfolgt selbstständig durch die Schüler mit Hilfe der Eltern bis vor den Weihnachtsferien.
Als Praktikumsplatz werden alle sozialen Einrichtungen der Stadt Leipzig anerkannt, z.B.

  • Kindertagesstätten
  • Förderschulen
  • Alten- und Pflegeheime
  • Betreutes Wohnen
  • soziale Beratungsstellen
  • Krankenhäuser

Bestätigung des Praktikumplatzes:

Der Schüler erhält ein Formular, welches er vom Praktikumsbetrieb ausfüllen lässt und in der Schule abgibt.
Die Schule entscheidet, ob der Platz für dieses soziale Projekt sinnvoll ist.

Während des 5-tägigen Praktikums führt jeder Schüler ein Tagebuch (Tätigkeiten, besondere Eindrücke, Erlebnisse usw. werden kurz notiert). Dieses Tagebuch ist Grundlage für die Auswertung in der zweiten Woche. Ein Einschätzungsbogen über die Tätigkeiten des Praktikanten wird von der Einrichtung erstellt.

Die Einschätzungsunterlagen werden in der Schule überreicht.

Verbindung zum Lehrplan:

Das Projekt ist im Rahmen des fächerverbindenden Unterrichts in Klasse 9 eingebunden. Die Fächer Deutsch, GRW, Ethik bzw. Religionserziehung und Biologie werden die Auswertung vornehmen.

Einführung:

Etwa zwei Wochen vor Praktikumsbeginn wird es für jede Klasse eine Einführungsveranstaltung geben

Ergebnis:

Jeder Schüler wird seine eigenen Erfahrungen im Praktikum machen. Diese werden je nach dem sehr intensiv, freudvoll, traurig, nachdenklich usw. ausfallen. In jedem Fall soll die soziale Kompetenz der Schüler dieser Altersklasse weiter ausgeprägt werden.
In der zweiten Woche entstehen demzufolge ganz individuelle Dokumentationen über ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke. Angedacht sind Berichte für die Homepage der Schule, Collagen für Schulzimmer, Flure und für einzelne Praktikumseinrichtungen.

Ziel des Projektes:

Die Schüler sollen in einer Woche in verschiedenen sozialen Einrichtungen der Stadt das Leben und die Integration sozial schwacher, alter und auch junger Menschen kennenlernen.
Häufig wissen unsere Schüler nicht wie sie sich gegenüber behinderten Menschen verhalten sollen. Es fällt ihnen schwer sich vorzustellen, wie der tägliche Ablauf in Krankenhäusern, Alten – und Pflegeheimen, Kindereinrichtungen u.ä. ist. Die Jugendlichen werden die unterschiedlichsten Erfahrungen sammeln, Beobachtungen machen und die Rolle der sozialen Arbeit neu bewerten. All das trägt dazu bei, dass sich die sozialen Kompetenzen der Schüler verbessern werden. Viele ehemalige Praktikanten fanden das Miteinander im Team, das Lob der Angestellten und die Dankbarkeit der Menschen in den einzelnen Einrichtungen sehr gut. Diese Wertschätzung hatten viele von ihnen so noch nicht erlebt. Deswegen werden sich diese Erfahrungen auch positiv auf das Miteinander in der Schule auswirken.

Eine Einschätzung des Projektes aus Schülersicht

Wir, die neunte Klasse, durften im Zuge des Projektes „Sozial(er) erleben“ eine Woche einen ganz neuen Blick auf den Alltag hilfsbedürftiger Menschen werfen. Dies geschah, da wir die Möglichkeit erhalten haben einem sozialen Praktikum beizuwohnen.
Im Nachhinein stelle ich fest, dass sich meine Anfangsbefürchtungen nicht bestätigt haben. Ich erwartete eine langweilige Woche und ging davon aus, dass ich doch Bescheid wüsste über das, was solche Menschen täglich leisten. Es hat sich aber als fatale Fehleinschätzung bewiesen.
Ich hatte nicht nur sehr viel Freude mit Kindern umzugehen, sondern auch täglich Spaß daran etwas Neues über den Alltag solch bemerkenswerter Menschen zu erfahren.
Ich vergaß so die Zeit, dass es mir vorkam wie ein Tag. Das Lob und die offensichtliche Freude der Hilfsbedürftigen und Mitarbeiter fühlte sich wie ein warmer Sonnenschein im Nacken an.
Ich habe gelernt diese Arbeit, welche tagtäglich von zehntausenden Menschen geleistet wird, zu tolerieren. Mehr zu tolerieren als je zuvor.
Des Weiteren habe ich gelernt wie Integration funktioniert. Integration ist nichts Passives, sondern das aktive zugehen auf Menschen mit Handicap und das gemeinsame Spaß haben mit diesen.
Ich habe gelernt diese Menschen ganz anders zu sehen und sie so wertzuschätzen, wie man sie sollte, als einzigartige wunderbare Individuen.
Als Nachbesprechung zu diesem gelungenen Projekt, wurden wir noch einmal direkt mit Menschen konfrontiert, welche auf diese Art und Weise (mit Handicap) ihr Leben meisterten. Diese Stunde war nicht nur lehrreich und sehr interessant, nein, sie war auch humorvoll und bereichernd auf jegliche Art und Weise.
Es war ein sehr schöner Moment gemeinsam Spaß zu haben und dabei den individuellen, von Herausforderungen gespickten Tag, nachzuvollziehen.
Meiner Meinung nach, hat dieses Projekt nicht nur meine Erwartungen überfüllt, sondern sie auch übertroffen. Es ist eine gelungene Aktion gewesen um uns mit diesem Bereich des Lebens zu konfrontieren.
Es war eine einzigartige Erfahrung.