Schüler*innen der Klassen 6 bis 12 haben sich der Herausforderung gestellt, eine Brücke aus Schaschlikspießen zu bauen, die nicht nur eine möglichst geringe Eigenmasse besitzt, sondern auch eine Masse von 1 kg trägt. Schüler*innen des Physik-Leistungskurses unterstützten die Physiklehrer*innen bei der Beurteilung des Konstruktionsprinzips.
Unsere Siegerinnen und Sieger
1. Platz:
Philipp (11) & Tamika (11)
2. Platz:
Adam (7/1) & Marius (7/1)
3. Platz:
Emma (6/2), Mathilda (9/1) & Mira (12)
Ein herzliches Dankeschön allen Teilnehmer*innen des Wettbewerbs, dem Physikkurs, den beteiligten Lehrer*innen sowie den zuschauenden Schüler*innen! Ein herzliches Dankeschön geht auch an den Förderverein, der die Finanzierung der Preise ermöglicht hat!
Auch im Schuljahr 2025/2026 wird es wieder einen Tüftelwettbewerb geben. Wir freuen uns schon jetzt auf eure Teilnahme!
wir laden euch herzlich zu unseren Schnupperstunden ein, bei welchen ihr einen Einblick in den Schulalltag am “Schiller“ gewinnen könnt. Taucht ein in ein abwechslungsreiches Programm, welches euch zeigt, wie vielfältig, spannend und lehrreich das Lernen bei uns ist.
Datum: 20. und 21.01.2026 Uhrzeit: 15.00 Uhr bis 16.15 Uhr Ort: Friedrich-Schiller-Schule Leipzig
Wählt gleich aus der Liste das für euch passende Angebot aus und meldet euch verbindlich zum Schnuppern an!
Dienstag, 20.01.2026
15.00 Uhr – 15.30 Uhr
Latein
Kunst
15.45 Uhr – 16.15 Uhr
Deutsch
Physik
Mittwoch, 21.01.2026
15.00 Uhr – 15.30 Uhr
Geografie
Chemie (keine freien Plätze mehr)
15.45 Uhr – 16.15 Uhr
Biologie
Geschichte
Für weitere Informationen oder zur Anmeldung, kontaktiert uns bitte bis spätestens 15.01.2026 unter sekretariat@fschillerg.de .
Bringt bitte eure Schreibmaterialien und eine Schere mit. Wir freuen uns auf euren Besuch und darauf, euch in unseren Schnupperstunden willkommen zu heißen!
Blick nach rechts: Vereinsspielerinnen, Blick nach links: Vereinsspielerinnen. So kann es gehen, wenn man als Schul-AG zum Stadtfinale Jugend trainiert für Olympia im Volleyball antritt. Aber wenn man schon mal da ist, macht man natürlich das Beste daraus. Das haben auch wir (Sümela, Marta, Yasmina, Nora, Mariella, Julia, Clara, Carlotta, Wanda) uns gesagt und uns den großen Aufgaben dieses Tages gestellt. Mit fünf weiteren Teams gab es ein Kräftemessen im 6 gegen 6 auf den 9×9 Metern des Volleyballfeldes. Während wir in drei Spielen ohne jede Chance waren und neidlos anerkennen mussten, dass auf der anderen Seite des Netzes gut eingespielte Volleyballteams (Gerda-Taro-Schule, Gymnasium Engelsdorf, Lichtenberg-Gymnasium) mit einem hohen wöchentlichen Trainingsumfang standen, konnten wir in unserem Auftaktspiel gegen das Gustav-Herz-Gymnasium gut mithalten (möglicherweise hätten wir gegen Turnierende auch eine Siegchance gehabt) und unser „Finale“ gegen das Ostwald-Gymnasium sogar gewinnen, sodass wir am Ende einen völlig leistungsgerechten 5. Platz belegten. Wir nehmen allerhand positive Erfahrungen mit und freuen uns auf das nächste Jahr. UND: Die gute Laune war definitiv auf unserer Seite des Netzes!
Manchmal gibt es Unterrichtstage, die bleiben – bei den Schülerinnen und Schülern, aber auch bei uns Lehrkräften. Genau so ein Tag war unser Besuch beim Berliner Bestatter Eric Wrede und der Bestatterin Sarah, die mit ihrer offenen, warmen Art einen Raum geschaffen haben, in dem die Klasse 9.1 ein Thema betreten konnte, das sonst oft gemieden wird: den Tod.
Der Besuch war Teil unseres Ethikunterrichts, in dem wir uns mit Fragen nach Würde, Abschiedskultur, Trauer und persönlicher Haltung auseinandersetzen. Und ich konnte direkt spüren, wie viel echter, greifbarer und relevanter dieses Thema wird, wenn junge Menschen jemanden kennenlernen, der tagtäglich mit Abschieden arbeitet – und dabei erstaunlich viel über das Leben erzählt.
Wir haben gelernt, dass Bestattung nicht nur Organisation ist, sondern Beziehung, Haltung und Kultur. Dass jedes Leben Spuren hinterlässt. Und dass es Stärke ist, sich auch mit schweren Themen auseinanderzusetzen, statt ihnen auszuweichen.
Für mich war dieser Tag ein Beispiel dafür, wie Schule sein kann: ehrlich, nah am Leben und voller echter Gespräche, die etwas in Bewegung setzen.
Ein großes Dankeschön an Sarah und Eric Wrede, für ihre Offenheit – und an die Klasse 9.1 für ihren Mut, ihre Gedanken und die besondere Stimmung, die sie an diesem Tag miteinander getragen haben.
„Auschwitz“ – ein Symbol für Unmenschlichkeit, für die Abgründe des Nationalsozialismus, für den Holocaust. Und: ein Ort. Ein Ort in Südpolen, der auf Polnisch Oświęcim heißt. Man kennt „Auschwitz“ häufig nur aus Erzählungen, Filmen oder Bildern. „Auschwitz“ ist mit einem dumpfen Gefühl des Schreckens verbunden, aber oft ist es unkonkret und eben vor allem ein Gefühl. Mit dem Ziel, dieses abstrakte Gefühl greifbar zu machen und den Ort „in echt“ zu erleben und zu verstehen, hat sich eine Gruppe aus 19 Schülerinnen und Schülern sowie Frau Bargmann und Herr Stock vom 20. bis zum 24. Oktober auf eine fünftägige Studienreise nach Oświęcim begeben.
Übernachtet haben wir in der „Internationalen Jugendbegegnungsstätte“ in Oświęcim, die Ende der 1980er-Jahre das erfolgreiche Ergebnis eines langen Prozesses war. Es entstand ein von der deutschen Initiative „Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste“ und der polnischen Gemeinde Oświęcim gemeinsam betriebenes Begegnungszentrum für Jugendliche, das seither Erinnerungs-, Begegnungs- und Versöhnungsarbeit leistet.
Am 21. Oktober besuchten wir das Stammlager Auschwitz I. Zur Orientierung: Hinter dem Wort „Auschwitz“ verbergen sich hauptsächlich drei Lager der Nationalsozialisten: das Stammlager Auschwitz I (ein Konzentrationslager), das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (Auschwitz II) und das Zwangsarbeiterlager Monowitz (Auschwitz III). In den Blocks des Stammlagers befinden sich heute Ausstellungsräume, die sich mit der Geschichte aller Lager in Auschwitz beschäftigen.
Die Atmosphäre war bedrückend. Durch eine dreieinhalbstündige Führung und die Ausstellungen haben wir viel über den Lagerkomplex, die NS-Ideologie und die Organisation der Verbrechen erfahren. Dazu gehörte das Geschehen vor Ort, aber auch die Eingliederung in das große SS-Lagersystem, von dem Auschwitz ein Teil war. Wir sahen die Baracken, das berüchtigte Eingangstor des Stammlagers mit der zynischen Inschrift „Arbeit macht frei“ und Berge aus Haaren, Brillen, Koffern, Schuhen und Kinderschuhen. Obwohl aus dem Geschichtsunterricht bekannt, waren die Erlebnisse überwältigend. Einige hatten Tränen in den Augen, andere starrten nachdenklich auf das Gelände. Das eigentliche Vernichtungslager war Auschwitz II (Birkenau, s.u.), doch auch im Stammlager Auschwitz I wurde gemordet. Für Erschießungen gab es eine eigens eingerichtete „Schwarze Wand“, und im „Bunker“ Block 11 im Keller befand sich ein Lagergefängnis, in dem Menschen gequält und 1941 erstmals durch Massenvergasung mit Zyklon B ermordet wurden.
Wir sahen auch die Villa, in der der Lagerkommandant Rudolf Höß mit seiner Familie lebte. Höß war verantwortlich für den Tod von mehr als einer Million Menschen. Sein Haus stand nur wenige Meter vom Konzentrationslager entfernt. Orte wie die Lagerküche, der Appellplatz oder das Lager für den hinterlassenen Besitz der Häftlinge führten uns die komplexe Organisation der Verbrechen vor Augen.
Auch wenn das kaum mehr möglich schien, verstärkte sich dieser Eindruck am nächsten Tag noch. Am Mittwoch, dem 22. Oktober, fuhren wir nach Birkenau (polnisch: Brzezinka). Hier befand sich das größte Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Wenn das Wort „Auschwitz“ benutzt wird, wird häufig von diesem Lager gesprochen. Hier wurden 1,1 Million Menschen ermordet, davon knapp eine Million Juden. Das Lager „Auschwitz-Birkenau“ wurde 1941 gebaut und stetig erweitert. Berühmt ist das Torhaus, durch das ab 1944 die Züge mit den Menschen direkt ins Lager fuhren.
Wir stiegen an der „Alten Judenrampe“ aus dem Bus. Dort kamen die Züge anfangs an, die die Menschen zum Vernichtungslager brachten. Ab 1944 wurden fuhren die Züge – da es effizienter war – direkt ins Lager, wo es eine weitere „Judenrampe“ gibt. Hier fanden die sogenannten Selektionen statt – so nannten die NS-Täter den Vorgang, bei dem sie entschieden, wer ins Lager eingewiesen oder wer direkt in den Gaskammern ermordet wurde. Die „Selektion“ wurde von SS-Ärzten durchgeführt. Auf dem Weg ins Lager liefen wir durch eine kleine Siedlung, vorbei an Wohnhäusern, Gärten und einem Spielplatz – ein surreales Erlebnis. Beim Lager angekommen mussten wir erstmal den Anblick des Tores, der Betonpfeiler und des Stacheldrahtes verarbeiten. Das Lager ist groß. Obwohl die SS das Lager bei der Flucht vor der „Roten Armee“ zerstörte, um die Spuren zu verwischen und Beweise zu vernichten, gibt es noch viele Überreste.
Nach dem ersten Eindruck begann die eigentliche Auseinandersetzung mit dem Ort und den Geschehnissen, die hier stattfanden. Die Führung wurde von den gleichen Guides gemacht wie am Tag zuvor. Für mich warf sie mehr Fragen auf als Antworten auf, was nicht an den Guides lag. Doch der Ort ließ mich fassungslos zurück. Die Ausmaße, die Dimensionen und nicht zuletzt das Leid selbst waren so groß, dass es für mich nicht zu beschreiben oder zu begreifen ist. Was mit dem Schlagwort der „Einzigartigkeit des Holocaust“ gemeint ist, habe ich hier zum ersten Mal wirklich begriffen.
Wir besichtigten unter anderem die Baracken, die Haarschneideräume, die „Rampe“ und die Gaskammern mit den Krematorien. Von denen gab es vier sowie Gaskammern in zwei Bauernhäuser, „Bunker“ genannt. So vergasten die Nationalsozialisten an einem Tag mehrere Tausend Menschen und verbrannten sie anschließend.
Die systematische Organisation der Massenmorde war erschreckend durchdacht. Es wurde deutlich: Die SS konnte dieses riesige Lager nicht allein „am Laufen“ halten. Die Reichsbahn ermöglichte den Transport der Züge, die Krematorien und Teile der Gaskammern wurden von der Erfurter Firma „J. A. Topf & Söhne“ entwickelt und hergestellt. Das sind nur zwei Beispiele, es gibt viele mehr.
Neben den beiden Lagern besuchten wir die Ausstellung eines Zeitzeugen (Marian Kołodziej) und einige von uns auch eine Installation des Künstlers Gerhard Richter, die sich auf dem Gelände unserer Unterkunft befand. Marian Kołodziej war einer der ersten Häftlinge im Stammlager (Häftlingsnummer: 432). Fast 50 Jahre lang konnte er nicht über seine Zeit im Lager sprechen. Nachdem er einen Schlaganfall erlitten hatte, begann er, seine Erlebnisse durch Zeichnungen zu Papier zu bringen. In 16 Jahren entwickelte Kołodziej eine gesamte Ausstellung, die heute in einem Kloster in Harmęże besichtigt werden kann. Die Atmosphäre in der unterirdischen Ausstellung war bedrückend und unheimlich – überall Zeichnungen von Häftlingen, die einen anstarrten. Für viele war dieser Besuch ein wichtiger konkreter Zugang zu dem, was wir bereits über die Lager gehört hatten.
Eine Stadtführung und ein Besuch auf dem jüdischen Friedhof gaben uns einen Überblick über die lange und vielfältige Geschichte der Stadt Oświęcim vor und nach Auschwitz.
Am Donnerstag fand in unserer Unterkunft ein Zeitzeuginnnengespräch mit Stefania Wernik statt. Es war beeindruckend, mithilfe einer Dolmetscherin live die auf Polnisch erzählte Geschichte von Frau Wernik zu erfahren. Sie erzählte von ihrer Mutter, die sie 1944 in Auschwitz-Birkenau zur Welt brachte und wie die beiden ihr Leben lang unter diesem Lageraufenthalt litten. An Stefania Wernik wurden als Baby vom berüchtigten SS-Lagerarzt Josef Mengele pseudowissenschaftliche Experimente durchgeführt. Ihre Geschichte war traurig und bewegend. Wir konnten Rückfragen stellen, die sie alle beantwortete.
Die fünf Tage in Auschwitz waren anstrengend. Um noch einmal auf die Einleitung zurückzukommen: „Auschwitz“ ist für mich kein abstraktes Symbol mehr, sondern ein konkreter Ort, verbunden mit konkreten Taten. In diesem Sinne war die Fahrt erfolgreich. Wirklich „verstanden“ habe ich den Ort und die Taten nicht. „Auschwitz“ ist nicht zu verstehen. Je mehr ich mich mit der Shoah beschäftige, desto weniger verstehe ich, wie Menschen anderen so etwas antun konnten. Was ich mitnehme: „Auschwitz“ darf sich niemals wiederholen.
Eine besondere Geschichtsstunde erlebte die Klasse 10/1 am 27.10.25 im KunstKraftWerk Leipzig: Im Zentrum der immersiven Ausstellung „Leuchtende Freiheit“- Die Friedliche Revolution 1989 stehen die Ereignisse um die Friedliche Revolution in Leipzig. In einer großformatigen 360° Installation werden Originalbilder, historische Tondokumente und Zeitzeugenberichte zu einem emotionalen, multimedialen Erlebnis verwoben. Themen wie die Überwachung durch die Stasi oder der Mut und der Zusammenhalt der Demonstanten werden visuell eindrucksvoll vermittelt. Wir können einen Besuch der bis Juni 2026 dauernden Ausstellung nur empfehlen!
In der Rudi-Glöckner-Schule fand am 18.11.2025 ein spannender Volleyball-Wettkampf statt, an dessen Ende unser „Schiller“-Team das breiteste Lächeln im Gesicht hatte. Wir starteten mit einer Mannschaft im Wettbewerb der Jungen. In jeder Mannschaft durfte aber immer auch ein Mädchen mit auf dem Feld stehen. Bei uns war das Paula, die gemeinsam mit Aaron, Ludwig, Jonathan und Kilian dem Volleyball (sehr erfolgreich) hinterherjagte.
Unsere Mannschaft hatte 3 Spiele (jeweils 2×15 Minuten) im Modus 3 gegen 3 zu absolvieren. Bereits in den beiden ersten Partien war zu erkennen, dass der Turniersieg an diesem Tag nur über unser Team führen würde. Beide Spiele konnten wir deutlich für uns entscheiden. Im dritten Spiel stand auf der anderen Netzseite mit dem Marie-Curie-Gymnasium das zweite Team, das bis zu diesem Zeitpunkt beide Spiele gewinnen konnte. Von Beginn an entwickelte sich ein enges Match. Im ersten Satz lagen wir lange in Führung. Mit dem möglichen Satzgewinn vor Augen verließ uns aber etwas der Mut, so dass wir den Satz mit -2 Punkten abgeben mussten. Gerade zu Beginn des Folgesatzes merkte man das unserem Spiel noch deutlich an, in der Satzmitte konnten wir uns aber entscheidend absetzen und den Satz am Ende mit +4 Punkten gewinnen, was uns ein erstes Jubeln entlockte.
Allerdings mussten wir mit dem lauten Jubeln noch ein bisschen warten, denn der Turniersieg wurde nach dem Satzgleichstand im „Finale“ über alle kleinen Punkte ermittelt, die in den drei Turnierspielen erzielt wurden. Das hatten wir sehr konzentriert und am Ende erfolgreich getan, denn bei der Siegerehrung wurden wir als letztes Team aufgerufen – Turniersieg!
Nun darf sich unser Team Anfang Februar 2026 im Regionalfinale beweisen. Die nächsten Trainingsinhalte stehen bereits fest. 😉