Logo der Friedrich-Schiller-Schule

Friedrich - Schiller - Schule

anders. denkend. humanistisch.

Schulhistorie

Im Jahr 2005 feierte unsere Schule 100-jähriges Bestehen. Zur Dokumentation der Festwoche gelangen sie hier.



Vor ungefähr 100 Jahren stand der damalige Direktor der Schule, Herr Käfer, vor der Wahl, die Schule entweder durch eine prachtvolle Aula oder durch einen Turm verschönern zu lassen.
Er entschied sich für den Turm. Der Turm, welcher unsere Schule auch in der heutigen Zeit so einzigartig macht.

Am 13. Oktober 1903 wurde mit dem Bau der Schule begonnen. Schon nach zwei Jahren fleißigster Bauzeit öffnete die „Turmschule“ am 29. September 1905 ihre Pforten. Der Schulbetrieb konnte also beginnen.
Nachdem die Turmschule den ersten Weltkrieg mehr oder weniger gut überstanden hatte, musste sie im Zweiten Weltkrieg ein großes Opfer bringen. Der Turm wurde noch 1945 durch eine Bombe zerstört und die gesamte Turmspitze fiel auf den Hof.
Provisorisch entstand ein neues Dach für den übriggebliebenen Teil, gedeckt mit Dachpappe.


In der Zeit der DDR fehlte es an Bauleistungen, um den schlechten Zustand des Turmes zu verbessern und so zerfiel die Schule und ihr Turm. Gewitter und Regen wurden gefürchtet, denn durch undichte Stellen im Dach drang das Wasser in das Gebäude ein.
Doch nach der Wende sollten die „Zeiten des Eimeraufstellens“ vorbei sein. Im September 1992 wurde mit der Rekonstruktion der Schule und des Turmes begonnen. Schüler und Lehrer wurden ausgelagert.

Die zweite Eröffnungsfeier erlebte die Schule am 20. Dezember 1994. Noch am gleichen Tag konnten ca. 700 Schülerinnen und Schüler den Unterricht beginnen.
Im folgenden Jahr wurde noch viel fertiggestellt, zum Beispiel die Turnhalle und der Hof mit einem Brunnen, einem Basketball-Feld, Sitzmöglichkeiten und viel Grün. Im Jahr 2000 wurde auch noch der neue Sportplatz in der Saßstrasse fertig gestellt.
Schillers Namen trägt unser Gymnasium seit 1992. Damit wird die Tradition des Schiller-Realgymasiums, das bis 1945 existierte, fortgeführt und auch an den Aufenthalt Schillers in Gohlis im Jahre 1785 erinnert.