Projekttag Rabutz


Am Montag, den 9. März, begaben wir uns auf das Gelände des Technisch-Ökologischen Projektzentrums in Rabutz in der Nähe von Leipzig. Dort leitet Herr Dr. Messerschmidt viele Projekte speziell für Jugendliche, um auch die junge Welt für Technik zu interessieren.
Das Besondere am Projektzentrum ist nicht nur die Formel - E - Rennstrecke, auf der junge Fahrer in mit ökologischem Strom betriebenen Autos ihre Rennfahrerqualitäten testen können, sondern auch, dass der ganze benötigte Strom nicht aus einem der Stadtwerke kommt, sondern selbst im Zentrum erzeugt wird. Einen großen Teil davon macht die Solarenergie aus.
Auf dem Außengelände befinden sich zwei Solaranlagen. Diese können in Tagesmonaten durchschnittlich 500 Watt pro Tag erzeugen. Die Energie wird in einem Akkublock gespeichert und über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt. Die rein ohne Schadstoffe hergestellte Energie wird dann zum Aufladen der Akkus der E-Autos, zum Betrieb des Solarcafes, die Beleuchtung der Gebäude, die Pumpe für die Schilfkläranlage, die Tiefpumpe für den Brunnen und sogar für die Warmwasserherstellung für die Dusche benutzt.
Das Erstaunliche ist auch, dass für eine Solaranlage meist keine Wartungskosten entstehen, da sie sich ab einem Neigungswinkel von 30° durch Regen und Schnee selbst reinigt.
Auch die Kosten zur Anschaffung solcher Kollektoren halten sich in Grenzen, der heutige Marktwert steht bei 350 € pro m² und soll innerhalb von zwei Jahren sogar noch billiger werden. Ebenfalls hat sie eine Lebensdauer von 40 Jahren.
Vielleicht ist die Solaranlage damit die neue Energiequelle für die Zukunft, denn die Ressourcen der Sonne sind praktisch nicht erschöpflich.



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