Afrika Projekt

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Entwicklung des Afrikaprojekts

Gemeinsame Vorhaben zwischen der Friedrich Schiller Schule und dem Städtepartnerschaft Leipzig - Addis Abeba e.V.

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2004
- Im Zeitraum Oktober - Dezember: 1. Amharisch Schnupperkurs mit Frau Dr.R. Richter
- Dezember, wir feiern äthiopische Weihnachten
- Spontan schrieben wir Briefe an die Menelik High Scool in Addis Abeba, dies war der zweite Versuch zum Aufbau einer langjährigen Schulpartnerschaft zwischen unseren Schulen.
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2005
- Die Schülerzeitung informiert regelmäßig über die Aktivitäten der Afrika-Projekt-Gruppe, unter anderem Stand der Schulpartnerschaft
- Planung des 2. Amharisch Schnupperkurses im Zeitraum Februar bis April
- Zweite Teilnahme des Städtepartnerschaft Leipzig - Addis Abeba e.V. am Tag der offenen Tür unserer Schule (26.02.2005), Information und Präsentation der Aktivitäten zwischen Schule und Verein
- Im Rahmen des fächerverbindenden Unterrichts werden die Schüler der Klassenstufe 7 über das Land Äthiopien, die Städtepartnerschaft und die Partnerschule in Addis Abeba informiert.
- 2. größere Aktion -Wir schreiben Briefe nach Addis Abeba-, die Übergabe erfolgt durch Schüler unserer Schule vor Ort in Addis Abeba; diese Schüler sind Mitglieder des Kinder- und Jugendsinfonieorchesters der Stadt Leipzig und weilen zu einem Auftritt in Addis Abeba.
- Entwicklungsländer und Entwicklungsprobleme, was kann man tun?

Hilfe zur Selbsthilfe - unter diesem Motto finden im Rahmen des Unterrichts erneut Veranstaltungen für die 12. Klassen statt, die diese Problematik aufgreifen und am konkreten Beispiel Äthiopiens lebendig werden lassen. Die Durchführung erfolgt durch Mitglieder des Vereins, wünschenswert wäre dabei wiederum die Teilnahme von äthiopischen Mitbürgern unserer Stadt Leipzig.
- Wir beabsichtigen, uns an einer Ausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums der Stadt Leipzig am Ende des Jahres zu beteiligen und informieren über Familie und Weihnachten in Äthiopien, Ansprechpartner ist Frau Dana Albertus.
- Wir informieren regelmäßig über die Aktivitäten des Städtepartnerschaftsvereins Leipzig-Addis Abeba an unserer Schule.
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2006
Der Bürgermeister von Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, zu Gast an unserer Schule

Am 12.12.2006 besuchte der Bürgermeister von Addis Abeba, Berhane Deresse, gemeinsam mit seiner Frau unsere Schule. Er wurde begleitet von Herrn Krakow vom Referat Internationale Beziehungen der Stadt Leipzig und Frau Angelika Rusch, Mitglied des Vereins Städtepartnerschaft Leipzig-Addis Abeba e.V.
Berhane Deresse wurde empfangen vom Schulleiter Herrn Wulfert, von Frau Walther, der Leiterin des Afrika-Projekts und von den Schülersprecherinnen Karolin Wellner und Elisa Gerbsch.
Während eines Rundgangs lernte er die Schule kennen, besuchte Unterrichtsräume und die Bibliothek der Schule und sah sich die afrikanische Hütte auf dem Schulhof, den Tugul, an.
In den Räumen des Fachbereichs Geografie interessierte sich Berhane Deresse sehr für die ständige Ausstellung und die konkreten Ergebnisse der Partnerschaft unserer Schule mit der Menelik-High-School in Addis Abeba. Er freute sich sehr darüber, eine weitere finanzielle Unterstützung in Höhe von 850,00 € entgegennehmen zu können, die aus Spenden zusammen getragen wurde.
Berhane Deresse wird nach seiner Rückkehr nach Addis Abeba das Geld dem Schulleiter der Menelik-High-School persönlich übergeben. Davon sollen weitere neue Schülertische angeschafft werden, die von ortsansässigen Firmen gebaut werden.
Zum Abschluss des Besuches trug sich Berhane Deresse gemeinsam mit seiner Frau in das Gästebuch der Schule ein. Er lud Lehrer und Schüler der Schule herzlich zu einem Besuch nach Addis Abeba ein.

Besuch im Biologie-Unterricht der Klasse 10N1
v. l. n. r.:
Frau Rusch, Herr Krakow, Beresse Derhane und seine Frau, Herr Wulfert
Während des Besuchs in der Schulbibliothek: ganz links die Schülersprecherin Karolin Wellner
Frau Walther, Leiterin des Afrika-Projekts,
stellt den Gästen aus Addis Abeba Literatur über Äthiopien in der Schulbibliothek vor
Die Gäste besichtigen eines der Computerkabinette der Schule
Vor dem Modell eines Tuguls im Fachbereich Geographie Während des Besuchs der Ausstellung zum Afrika-Projekt und zur Schulpartnerschaft mit der Menelik-High-School
Äthiopischer Kaffe Namens "Der Leipziger - Partnerschaftskaffe aus Äthiopien" wird vorgestellt Gemeinsam für Afrika
Impressionen aus der Dokumentation des Jugendsinfonieorchesters der Stadt Leipzig in Addis Abeba Spendenübergabe

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2007
Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags mit der Menelik High School in Addis Abeba

Partnerschaftsvertrag Während des Besuchs der Delegation unserer Schule in Addis Abeba wurde die Vereinbarung über eine Schulpartnerschaft zwischen der Friedrich-Schiller-Schule und der Menelik High School in Anwesenheit des Bürgermeisters und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, der Schulleitung, der Lehrer und tausender Schüler feierlich unterzeichnet.


Auch eine finanzielle Unterstützung, die durch das Engagement anlässlich des Sponsorenlaufs am 17.09.2007 ermöglicht werden konnte, wurde zur weiteren Ausgestaltung der Schule in Addis Abeba übergeben.

Zum Reisetagebuch




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Afrika - hautnah erlebt

Gemeinsam mit deutschen und afrikanischen Mitarbeitern der DAFRIG Leipzig (Deutsch-Afrikanische Gesellschaft) verwirklichten die Geographielehrer und Schüler der 7./8.und 10. Klassen unseres Gymnasiums ein Projekt, dass uns allen Sitten und Gebräuche. Sprache und Kunst Afrikas näher brachte. Afrikanisten stellten in Wort und Bild Entwicklungsprojekte vor, führten uns in die Rollen der Frauen in Schwarzafrika. Künstler führten Drucktechniken vor und erklärten uns die Bedeutung einiger Muster. Anschließend konnten wir unter ihrer Anleitung selbst Muster entwerfen und drucken, sowie Drucktechniken durchführen. Einigen gelangen sehr phantasievolle Modelle, die wir am Ende des ca. einwöchigen Projektes auf einem Hoffest präsentierten.

Auf diesem Hoffest sorgte eine afrikanische Trommlergruppe für tolle Stimmung. Ihre Trommelwirbel hörte man in ganz Gohlis. Eine Köchin aus Angola sorgte für unser leibliches Wohl. Ein Angolaner erzählte uns über Sitten und Bräuche in seiner Heimat. Dabei zelebrierte er eine kleine Hochzeitsfeier.

Wenn man heiratet, dann baut man auch ein Haus. Gemeinsam mit kongolesischen Freunden machten wir uns an die Arbeit. Vier Tonnen Lehm karrten wir heran, sammelten Holzstangen sowie Busch- und Flechtwerk im Wald, fuhren Stroh an, dazu Bastmatten, Rollen von Bindfaden und andere Kleinigkeiten. Es war eine schwere und mühsame Arbeit. Aber nach einer Woche stand das Haus. Nun schmückt es unseren Schulhof für hoffentlich viele Jahre. 15 Plätze sind im Haus, das Wind und Wetter standhält. Eine bleibende Erinnerung an unser Afrika - Projekt.

Und: Welche Schule weit und breit kann von sich sagen, auf ihrem Schulhof ein original afrikanisches Haus zu besitzen.

Wir danken allen Beteiligten von der DAFRIG , ganz besonders aber unseren afrikanischen Freunden.


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Ein Stückchen Afrika

Und nun steht sie hier auf unserem Schulhof. Lebensgroß, wetterfest und einmalig. Gebaut von circa 7 Leuten, die unter anderen im Rahmen der Projekttage des Friedrich-Schiller-Gymnasiums das Thema "Afrika - Menschen, Kulturen, Feste..." gewählt haben. Unterstützt wurde die Aktion von der Schulleitung, Hr. Beyer, Hr. Uhlig, Fr. Walther und der Organisation "DafriG" (deutsch-afrikanische Gesellschaft). Die Hauptarbeit leisteten jedoch unsere Afrikanischen Bauherren Bosco Kwijalangombe und Damien Phambu.

Die Hütte zu bauen dauerte insgesamt ungefähr 1 bis 2 Wochen und machte ziemlich viel Spaß. Um zu verstehen, wie sie entstanden ist, werden wir es euch erklären : Zuallererst wurden dünne Baumstämme im Kreis angeordnet und in die Erde gerammt. In der Mitte stand ein stärkerer Baum, der zum Stützen des Daches diente. Das Dach besteht aus einem Baumgerüst, auf das wir eine Plastikplane getackert haben, da diese das Haus vor Schnee und Regen schützen soll. Darüber wurden Bambusmatten befestigt. Und als Krönung des Ganzen steckten wir einen Strohkranz auf die Mitte des Daches. Das bis jetzt unberührte Hausgestell wurde nun mit dickeren Ästen waagerecht bestückt. Als wir damit fertig waren, begann die schwerste und mühseligste Arbeit : Das Flechten dünner Äste um die senkrecht stehenden Stämme. Mit einigen kleinen Verletzungen fingen wir an, den Lehm mit Stroh und Wasser zu vermischen. Dies geschah auf eine lustige Art und Weise : Wir stampften mit Riesengummistiefeln die Matschpartie zurecht. Anschließend luden wir alles auf die Schubkarre und schmissen mit viel Elan und Enthusiasmus das Zeug gegen die Hütte. Nach ein paar Tagen "Trockenzeit" trugen wir eine neue Schicht auf. Dies wiederholte sich einige Male und am letzten konnten wir erschöpft aber doch sehr zufrieden unsere fertige Hütte bewundern.

Corina Radtke, Sylvia Rohr und Adelina Horn


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Bilder zum Projekt



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